
Bücher

Rainer Dürre
Legasthenie – das Trainingsprogramm für Ihr Kind
Textauszüge: Vorwort; Das Beispiel "Matthias"; 1. Übungseinheit
Vielleicht kennen Sie die Situation:
Man übt mit seinem Kind immer wieder Diktate, erklärt die falsch geschriebenen Wörter, lässt sie nochmals schreiben, diktiert wieder.....
Irgendwann sind Eltern und Kind verzweifelt. Das Resultat ist trotz all dieser Bemühungen fast immer gleich: die Note 5 oder 6. Die Verzweiflung wächst und es wird noch mehr geübt. „Ich kann so viel üben wie ich will, es ändert sich nicht“, gestand einmal ein Junge mit starker Lese-Rechtschreibschwäche. Mittlerweile ist klar, dass noch mehr üben keinen Erfolg bringt, im Gegenteil, die Situation zu Hause verschlechtert sich, schimpfende Eltern, weinende Kinder sind die Folge davon.
Schüler wie Eltern werden mit dem Problem der Lese-Rechtschreibschwäche oft alleine gelassen. In der Regel wird sie erst in der dritten Klasse entdeckt, denn ab diesem Schuljahr werden ungeübte Diktate geschrieben. Schüler, die sich vorher mit Auswendiglernen durchmogeln konnten, können ihr Problem jetzt nicht mehr vertuschen.
Hier setzt das Buch „ Legasthenie – das Trainingsprogramm für Ihr Kind“ an. Es beschreibt die Situation legasthener Kinder und deren Eltern. Weiterhin werden die ersten Schulerfahrungen der Kinder aufgezeigt und wie sich die Ängste in einem Kind steigern und sich auf seine Persönlichkeit auswirken können. Wichtig hierbei ist, dass Eltern ihr Kind mit seinen Schwächen annehmen und es positiv unterstützen, denn auch diese Kinder haben ihre Qualitäten und Talente. Lob, Geduld und Zuneigung helfen dem Kind, seine persönlichen Schwierigkeiten zu akzeptieren.
In diesem Buch werden auch genaue Hilfestellungen für das Üben zu Hause gegeben. So wird u.a. das Wortlistentraining, Laufdiktate, Merkworttraining und das Lernen mit einem Karteikasten bzw. einer Lernbox näher erklärt.
Im Mittelpunkt des Buches steht das rhythmisch-silbierende Mitsprechen. Dabei werden Worte in Silben zerlegt. Anhand von Bögen, die unter die Silben gesetzt werden, kann das Kind eigene Fehler entdecken. Dazu gibt es ein genau beschriebenes Trainingsprogramm, anhand dessen das Setzen der Bögen unter die Silben eingeübt werden kann. Das komplette Trainingsprogramm mit allen seinen Wörtern ist in dem Buch abgedruckt, so dass Eltern sich genau daran halten können, sie müssen nicht noch nach Wörtern suchen oder überlegen, wie sie die nächste Übungseinheit aufbauen.
Das Buch ist vom Österreichischen Landesverband für Legasthenie in die verpflichtende Literaturliste für die Ausbildung zum Legasthenietrainer/zur Legasthenietrainerin aufgenommen worden.
Inhalt
Vorwort
Einleitung
Was ist Legasthenie
- Die ersten Schulerfahrungen
- Die Persönlichkeit des Kindes
- Das Beispiel „Matthias“
- Definition von Legasthenie
- Ursachen von Legasthenie
- Symptome von Legasthenie
- Möglichkeiten der Eltern
Das häusliche Üben
- Leseförderung ist wichtig
- Die vier Grundfertigkeiten zum Lesenlernen
- Trainingsmöglichkeiten für die vier Grundfertigkeiten des Lesens
- Das Bücherlesen
- Rechtschreibförderung mit Augenmaß
- Wortlistentraining
- Laufdiktate
- Der unsichtbare „Fotoapparat“
- Lernen mit Karteikasten
- Merkworttraining
- Das rhythmisch-silbierende Mitsprechen
- Berichte zweier Mütter
Training zum rhythmisch-silbierenden Mitsprechen
- Arbeitsprinzipien für das Schwingen und Schreiben
- Übungsaufbau für das Grundtraining des rhythmisch-silbierenden Mitsprechens
- Übungseinheiten für das Grundtraining
- Training zum Weiterschwingen
- Übungsaufbau
- Sechs Übungseinheiten für das Weiterschwingen
- Sätze zum Diktieren
- Übungseinheiten für das Anwenden von „ss“ oder „ß"
- Die Leseschablone
Anhang
- Die Erlasse der einzelnen Bundesländer
- Adressen für Österreich und Schweiz
- Test zur phonologischen Bewusstheit
Textauszüge
Buchbesprechungen
„Übungsmöglichkeiten für Eltern
... Deutlich wird bereits in der Einführung, das dieses Buch ein Praktiker geschrieben hat, der hier die Lehrerperspektive einnimmt – nicht die des Wissenschaftlers – und der einfühlsam und verständnisvoll versucht, sich in die Sicht des Kindes zu versetzen. So beschreibt der Autor im Einstiegskapitel sehr anschaulich, wie es betroffenen Kindern mit dem immer größer werdenden Ausbleiben von Erfolgserfahrungen wohl gehen mag. Anschaulich stellt er von diesem Ausgangspunkt den möglichen Werdegang bis hin zu Angst und Vermeidung, aber auch Schulunlust oder anderen Bewältigungsstrategien dar.
...
Im Buch geht es um spezielle Übungsmöglichkeiten, die Eltern mit ihren lese-rechtschreibschwachen Kindern durchführen können – und zwar ohne riesigen Materialaufwand. Dabei ist es auf Grund der einfachen Sprache und der konsequenten Vermeidung von Fachtermini sehr leicht verständlich ...“
Erschienen in: Informationen für Erziehungsberatungsstellen Heft 2/01
„Legasthenie – das Trainingsprogramm für Ihr Kind
Der Titel ist gewagt, da er einerseits hohe Erwartungen weckt, andererseits skeptisch macht, ob nicht ein werbewirksamer „Anmachertitel“ mehr verspricht als eingehalten werden kann. Um es gleich vorwegzunehmen: die hohen Erwartungen werden erfüllt, obwohl der Titel leicht irreführend ist. Legasthenie ist kein Trainingsprogramm für ein Kind, sondern ein Lese-Rechtschreibproblem mit (eventuell) ganzheitlich negativen Folgen für die Entwicklung von Kindern. Da dies jedoch vom Autor eingehend erläutert wird, muss man dieses Buch allen Eltern, Erzieherinnen und Lehrpersonen empfehlen und zwar nicht nur denjenigen, deren Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche zu tun haben (können).
In anschaulicher Weise und in einer für Laien verständlichen Sprache wird im ersten Kapitel das Phänomen „Legasthenie“ von allen Seiten (...) ausführlich erörtert. Im zweiten Kapitel „Das häusliche Üben“ geht der Autor sowohl auf das Lesen als auch auf das Schreibenlernen und die damit einhergehenden Übungsmöglichkeiten in praxisnaher Form ein. Es fällt angenehm auf, dass Rainer Dürre ohne Zuweisung von Schuld auf die Wichtigkeit einer ausgeglichenen Lernatmosphäre – insbesondere im Elternhaus – sozusagen „zwischen den Zeilen“ und nicht moralisierend hinweist. Im Anschluss daran stellt der Autor in klar gegliederten Übungseinheiten ein Trainingsprogramm zur Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistung vor, das dass rhythmisch-silbierende Mitsprechen beinhaltet.
...
Reinhard Werner“
Erschienen in: Entdeckungskiste, Fachliteratur für anwendbare Pädagogik, Mai/Juni 2001

Rainer Dürre
Rechenschwäche – das Trainingsprogramm für Ihr Kind
Sie kennen das Problem: Die Mathematikhausaufgaben stehen an und Ihr Kind will nicht so richtig rechnen. Es trödelt, zählt in der 3. oder 4. Klasse noch mit den Fingern ab oder braucht ziemlich lange um zwei Zahlen zu addieren. Hat es die Aufgabe endlich gerechnet, ist sie auch noch falsch. Für Sie ist es absolut unverständlich, wie Ihr Kind auf dieses Ergebnis kommen konnte. Der Mathematiklehrer in der Schule sagt Ihnen, Ihr Kind passe nicht richtig auf, es sei unkonzentriert. Es müsse unbedingt zu Hause mehr geübt werden, damit es den Anschluss nicht verpasst. Aber dieses Üben zu Hause wird für Sie und Ihr Kind immer mehr zur Qual. Sobald Sie mit Ihrem Kind die Mathematikhausaufgaben machen oder zusätzlich üben wollen, wehrt es sich und wird bockig. Sie haben sich selbst mittlerweile einen so starken Druck aufgebaut, dass Sie mit „allen Mitteln“ versuchen wollen, Ihrem Kind das Rechnen beizubringen. Sie erklären, wie gerechnet werden soll, merken aber gleichzeitig, dass das Kind überhaupt nicht zuhört. Sie werden ungeduldiger, weil Sie nicht verstehen können, warum Ihr Kind Ihren Rechenweg nicht annimmt, obwohl er doch so einleuchtend ist.
Ihr Kind spürt unbewusst den immer stärker werdenden Druck durch Eltern und Schule. Die Angst vor Mathematik nimmt zu und überträgt sich auf die Klassenarbeiten. Bei einigen Kindern wird sich diese Angst auch auf andere Fächer auswirken, die Lust in die Schule zu gehen, nimmt ab.
Betroffene Eltern als auch Lehrer/innen stehen vor der Schwierigkeit, wie sie ihrem Kind helfen sollen. In den Grundschulen finden viele Eltern nicht immer die Unterstützung, die sie bräuchten. Einfach mehr üben nützt in solch einem Fall eigentlich nichts. Ein Kind sollte Mitte/Ende Klasse zwei nicht mehr mit den Fingern rechnen oder im Kopf abzählen.
Unterstützung bekommen betroffene Eltern und auch Lehrer/innen in diesem Buch. Anhand eines kompletten Trainingsprogramm wird aufgezeigt, wie mit Unterstützung von Rechenstäben, den so genannten Cuisenairestäben, Kindern das zählende Rechnen abgewöhnt und das Rechnen ohne Finger „be-greifbar“ gemacht werden kann. Es wird der gesamte Zahlenraum bis 100 mit diesen Rechenstäben gemeinsam mit dem Kind erarbeitet, und zwar in allen vier Grundrechenarten. Außerdem erhält dieses Buch Informationen über Rechenschwäche (Dyskalkulie) und nützliche Tipps für das Üben zu Hause. Das vorgestellte Trainingsprogramm ist ein in der Praxis bewährtes Programm. Sowohl Eltern zu Hause, Therapeuten in ihrer Praxis und auch Lehrer/innen in der Schule haben mit diesem Programm bisher große Erfolge erzielt. So haben uns viele Eltern mitgeteilt, dass sie mit dem beschriebenen Training das Rechnen mit den Fingern oder das Abzählen im Kopf bei ihren Kindern wegbekommen haben.
Das gesamte Trainingsprogramm wurde in unserer Praxis auch mit Erfolg mit einer 18-Jährigen durchgeführt.
Inhalt
Vorwort
Einleitung
Was ist Rechenschwäche
- Definition Dyskalkulie
- Woher kommt Dyskalkulie
- Wie zeigt sich Dyskalkulie
Die Persönlichkeit des Kindes
Zwei Fallbeispiele
- Möglichkeiten der Eltern
Das häusliche Üben
- Grundvoraussetzungen für das häusliche Üben
- Die Entwicklung des Zahlbegriffs
- Wie Kinder schrittweise rechnen
- Wo liegt das Problem beim einzelnen Kind
- Auswahl von Anschauungsmaterial
- Das Üben mit den Cuisenairestäben
- Lernen mit den Karteikarten
Und nun geht es an die Arbeit
- 1. Übungseinheit: Zuordnung
- 2. Übungseinheit: Zahlzerlegung über Addition im Zahlenraum bis 10
- 3. Übungseinheit: Addition im Zahlenraum bis 10
- 4. Übungseinheit: Subtraktion im Zahlenraum bis 10
- 5. Übungseinheit: Rechnen im Zahlenraum bis 100 ohne Zehnerüberschreitung über Addition und Subtraktion
- 6. Übungseinheit: Zehnerüberschreitung
- 7. Übungseinheit: Zehnerunterschreitung
- 8. Übungseinheit: Zehnerübergang im Zahlenraum bis 100 mit Einerzahlen
- 9. Übungseinheit: Zehnerunterschreitung im Zahlenraum bis 100 mit Einerzahlen
- 10. Übungseinheit: Zehnerüberschreitung im Zahlenraum bis 100 mit Zehnerzahlen
- 11. Übungseinheit: Zehnerunterschreitung im Zahlenraum bis 100 mit Zehnerzahlen
- 12. Übungseinheit: Das Berechnen von Leerstellen im Zahlenraum bis 100
- 13. Übungseinheit: Das kleine Einmaleins
- 14. Übungseinheit: Umkehrung des kleinen Einmaleins: die Division
- 15. Übungseinheit: Multiplikation von Zahlen im Zahlenraum bis 20
Anhang
- Die Erlasse der Bundesländer zur Rechenschwäche
- Grundfremdwörter in der Mathematik
- Bestelladressen
- Literaturverzeichnis
Buchbesprechungen
„Erörterung der Teilleistungsstörung Dyskalkulie (Rechenschwäche) mit Therapiekonzept
Dyskalkulie wird meist zu Beginn der Grundschule diagnostiziert und liegt vor, wenn ein Kind einfachste Rechenaufgaben nicht verstehen und lösen kann. Einige Symptome: es fehlt der Zusammenhang zwischen Zahlbegriff und Menge, es wird nicht gerechnet sondern dazugezählt, Schwierigkeiten beim Überschreiten des Zehners, zu langsames Rechnen u.v.m. Der Autor (Realschullehrer, Beratungslehrer) versteht es vorzüglich, den betroffenen Eltern Einblicke in diese wichtige und in manchen Bundesländern noch ungenügend beachtete Schulthematik zu vermitteln. Nach einfühlsam dargestellter „Theorie“ wird hier exemplarische ein aus der Praxis stammendes und bestens nachvollziehbares Hilfeverfahren mit „Rechenstäben“ im Detail abgedruckt. Adressen und Literaturverzeichnis findet man im Anhang. – Allen Beständen sehr empfohlen.
Georg Roth“
Erschienen in: Buchprofile Jg. 47/2002 Heft 2
„Der Autor führt in eine spezielle Trainingsmethode ein, die sich bei der Behandlung der Teilleistungsstörung „Dyskalkulie“ hervorragend bewährt hat. Klar und verständlich schildert er, wie Eltern ihren Kindern das Rechnen begreifbar machen können und wie das Kind es selbständig einüben kann.“
Erschienen in: Bücher-Spectrum Nr 10 - 2002

Miriam Dürre/Rainer Dürre
ADS, Legasthenie und Co
Mit der mehr ins Bewusstsein getretenen Problematik von Legasthenie und Dyskalkulie ist das Augenmerk auch stärker auf Wahrnehmungsstörungen bei Kindern gelenkt worden. Es ist mittlerweile unumstritten, dass die meisten legasthenen und rechenschwachen Kinder unter zum Teil starken Wahrnehmungsstörungen leiden. Große Defizite im Bereich der auditiven
( akustischen ), der visuellen ( optischen ) oder räumlichen Wahrnehmung haben eine negative Auswirkung auf den Spracherwerb, ja auf die gesamte Sprachentwicklung, bzw. auf die Zahlentwicklung. Kinder mit großen Problemen in diesen Wahrnehmungsbereichen werden es schwer haben, einen “normalen“ Sprachentwicklungsprozess zu durchlaufen, oder ein intaktes Zahlenverständnis aufzubauen. Von daher ist es ganz wichtig, Kindern mit einer Legasthenie bzw. Dyskalkulie gezielt auch im Wahrnehmungsbereich zu fördern. Ein Training für lese- und rechtschreibschwache bzw. rechenschwache Kinder kann sich nicht nur mit den Symptomen der Legasthenie/ Dyskalkulie beschäftigen, sondern muss auch die Behandlung der vorhandenen Funktionsstörung in das Training miteinbeziehen. Hat ein Kind große Defizite in diesen Wahrnehmungsbereichen wird es für einen Trainer oder für Eltern sehr schwer sein, eine Legasthenie oder Dyskalkulie zu bekämpfen, wenn die Funktionsstörungen außen vor bleiben. Das Buch möchte insbesondere Eltern über den Bereich der Wahrnehmung informieren und ihnen spielerisch Möglichkeiten in die Hand geben, mit denen sie ihrem Kind helfen können, Probleme in der Wahrnehmung zu reduzieren. So können mit den vorgeschlagenen Spielen konkret Wahrnehmungsbereich trainieren werden, ohne dass Kinder den Übungs- bzw. Trainingscharakter bemerken. Dies fördert die Spiellust und dient ebenso dazu, familiäre Bindungen zu stärken.
Aber auch für Erzieherinnen und Lehrerinnen ist dieses Buch eine Grundlage, um die Funktionen spielerisch und ohne Trainingscharakter zu fördern. Das Anliegen des Buches ist es, an Hand von gängigen Spielen, von denen sehr viele in den Familien schon vorhanden sind, Bereiche zu fördern, die sowohl für den Spracherwerb als auch für die Mathematik sehr wichtig und unabdingbar sind.
Es werden im zweiten Teil 61 Spiele vorgestellt, in denen die Wahrnehmung des Kindes verbessert werden kann, ohne dass ihm das bewusst wird. Somit verliert das Spielen den Trainingscharakter, den viele pädagogische Spiele haben. Es wurden gängige Gesellschaftsspiele, darunter auch einige „Spiele des Jahres“ dahingehend untersucht, inwieweit diese die optische, akustische und/oder räumliche Wahrnehmung mit beanspruchen. Spiele, die in vielen Familien im Regal stehen. Das Buch soll Mut und Lust machen, wieder öfters mit Kindern zu spielen.
Inhalt
Einleitung
Teil I
- Wie nehmen wir die Welt wahr
- Mit den Sinnen in Kontakt zur Außenwelt
- Das Hören
- Das Sehen
- Wenn die Wahrnehmung gestört ist
- Folgen für Spracherwerb und Rechnen
- Wie kann man die Wahrnehmungsfähigkeit von Kindern testen?
- Was ist Legasthenie, Dyskalkulie und ADS?
- Förderung ist möglich
- Zusammenfassung
Teil II
- Spielen - mit allen Sinnen – ist wichtig
- 61 ausgewählte Spiele: Aquarium; Bunte Ballone; Junior Colorino; Bunte Formen; Colorama; Confusion; Dame; Das lustige Eselsspiel; Das Nilpferd in der Achterbahn; Das verrückte Labyrinth; Die Maulwurfcompany; Differix; Elfenland; Europareise; Figurix; Flinke Flosse; Geisterbahn; Geisterstunde; Halli Galli; Halma; Hexentanz; Junior Pictolino; Kopfsalat; Logofix; Mastermind; Memo Crime; Mikado; Murmel Monster; Mühle; Nanu?; Patiencen im Quadrat; Patience; Plitsch-Platsch Pinguin; Pueblo; Puzzle; Rategarten; Sagaland; Schach; Schnipp Schnapp; Scotland Yard; Scrabble; Set; Solitär; Sonntagsmaler; Stapelmännchen; Packesel; Tabu/Junior Tabu; Take it easy; Tangram; Trio; Uno; Vier gewinnt; Villa Paletti; Wackelturm; Alle Vögel fliegen hoch; Chef – Vize; Ich packe meinen Koffer; Ich sehe was, das du nicht siehst; Kommando Bimberle; Stille Post; Wörterschlange; Ravensburger Spieleland
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Buchbesprechung
Spielend fördern
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Miriam und Rainer Dürre möchten mit ihrem bei Herder Spektrum erschienenen Ratgeber Eltern und Lehrern helfen, Kinder mit Legasthenie, ADS und Rechenschwäche zu fördern. Sie beschreiben im ersten Teil des Buches die Bedeutung kindlicher Wahrnehmung für den Spracherwerb und die Rechenfähigkeit auf eine angenehm verständliche Weise. Ursachen und Symptome von Legasthenie, Dyskalkulie und ADS werden anschaulich erläutert und Eltern, die sich nicht sicher sind, ob ihre Kinder unter einer dieser Funktionsstörungen leiden, können sich anhand von Checklisten orientieren, ob sie Experten zu Rate ziehen sollte.
Im zweiten Teil des Ratgebers haben die Autoren 61 Gesellschaftsspiele zusammengestellt, mit denen Eltern gezielt Wahrnehmungsbereiche ihrer Kinder im Vor- und Grundschulalter trainieren können. Der Vorteil bei dieser Art der Förderung ist, dass es sich ausnahmslos um populäre Spiele handelt. So entsteht erst gar keine verkrampfte Trainingssituation und doch können Eltern die Spiele gezielt einsetzen. Neben einer kurzen Spielbeschreibung wird jeweils der Wahrnehmungsbereich erläutert, der gefördert wird. ...
Ein informativer und nützlicher Ratgeber, der Eltern, Erzieherinnen und Lehrer ermuntert, viel mit ihren Kindern zu spielen. Das hilft Kindern mit Legasthenie, Dyskalkulie und ADS – und macht außerdem noch Spaß
Christiane Schoppmann
Erschienen in: www.mobile-familienmagazin.de/familiekreativ/medientipps

Bernd Ganser/Wiltrud Richter (Hrsg.)
Was tun bei Legasthenie in der Sekundarstufe?
Diese Buch besteht aus verschiedenen Aufsätzen von unterschiedlichen Autoren
Vorwort
Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten beim Lesen und Richtigschreiben war und ist zum Großenteil heute noch fast ausschließlich der Grundschule vorbehalten.
In weiterführenden Schularten wurde und wird diese grundlegende Kulturtechnik oft stillschweigend vorausgesetzt und stellt nicht selten einen Indikator für Intelligenz, Eignung, Bildung und dergleichen dar.
Spätestens seit dem Inkrafttreten von neueren Richtlinien zur Förderung legasthener SchülerInnen – wie es etwa in Bayern 1999 erfolgte – sehen sich nicht nur Grundschulen, sondern auch weiterführende Schulen wie Hauptschule, Realschule und Gymnasium verstärkt mit dieser Problematik konfrontiert.
...
Gerade Lehrkräfte und (Schüler-)Eltern von weiterführenden Schulen fühlen sich zu Recht bezüglich praxisorientierter Förderhinweise oder auch hinsichtlich der Umsetzung verbindlicher Förderrichtlinien im „Stich“ gelassen.
Die vorliegende Publikation will diesbezüglich „erste Hilfe“ leisten. Das 1. Kapitel bietet Ihnen einen kurzen und prägnanten Theoriebaustein zum entwicklungspsychologischen Stufenmodell des Schriftspracherwerbs. Durch eine aktive Auseinandersetzung mit der Schriftsprache verfügt der Mensch über immer differenziertere Strategien für den Erwerb einer „fehlerfreien“ lese- und Rechtschreibfähigkeit.
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Kapitel 2 zeigt Möglichkeiten auf, wie Sie an ... erforderliche diagnostische Informationen gelangen können.
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Während im Kapitel 3 unter Berücksichtigung der Fremdsprachenlegasthenie Konzepte zu Förderung und Prävention vorgestellt werden, erhalten Sie im nächsten Abschnitt Einblicke in verschiedene Trainingsprogramme. ... Bei der Auswahl der Trainingsprogramme wurde auch darauf geachtet, dass die Förderung nicht nur im Rahmen der Schule erfolgen kann, sondern auch unter Einbeziehung des Elternhauses.
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Inhalt
Auf Grund des umfangreichen Inhaltes werden im Folgenden nur die Überschriften der einzelnen Kapitel aufgeführt.
- Theoretische Grundbausteine
- Diagnostik
- Konzepte zur Förderung und Prävention
- Fördermaterialien und Trainingsprogramme
- Juristische Aspekte
- Der Nachteilsausgleich
- Anstelle eines Schlusswortes
Das Buch enthält auch ein Stichwortverzeichnis.




